Familie Schwartzkopff

Über uns

Willkommen auf Gut Büstedt – einem familiengeführten Hof mit Herz, Leidenschaft und Liebe zur Natur.

Wir sind

Familie Schwartzkopff

Unsere Familie

Wir, Bianca und Tilmann Schwartzkopff, leben und arbeiten hier gemeinsam mit unseren beiden Töchtern und unserer treuen Hofhündin Lotte. Mit viel Engagement, Innovationsgeist und Freude entwickeln wir unseren Hof jeden Tag ein Stück weiter und schaffen einen Ort zum Wohlfühlen, Genießen und Ankommen.

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Unsere Werte

Tradition, familiärer Zusammenhalt, generationsübergreifendes Denken und ein respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur stehen für uns an erster Stelle. Gut Büstedt ist für uns nicht nur ein Betrieb – es ist unser Zuhause und unsere Herzensangelegenheit. Wir freuen uns darauf, unsere Begeisterung und die besondere Atmosphäre unseres Hofes mit Euch und Ihnen zu teilen.

Historie

Unsere Geschichte beginnt

Um 800 n. Chr.:

Ein einzelnes Haus ist auf einer Erhebung in der Aller-Niederung bekannt.

Um 1000 n. Chr.:

Die Anlage einer „Motte“ erfolgt: ein Befestigungssystem aus einer aufgeschütteter Erhebung und einem umlaufenden Graben. Darauf wurde ein Schutzgebäude für Wachposten errichtet – ein Vorposten von Oebisfelde. Heute, wenn auch ohne Graben und nur noch das Fundament, noch erhalten.

1577-1585

Denen v. Bülow wird der seit 1485 bestehende Lehnsvertrag über das Amt Oebisfelde vom Erzbischof v. Magdeburg nicht verlängert, sie behalten aber die im Braunschweigischen gelegenen Lehen, u.a. das Rittergut Büstedt. Es entstand das „Gericht Büstedt“ (mit dazugehörigem Galgen, was sich bis heute an der Flurbezeichnung „Galgenbreite“ wiederfindet)

1661-1705

Die v. Spiegel zu Pickelsheim auf Seggerde sind Eigentümer von Büstedt. 1690-1705

1690-1705

Das in der heutigen Form bestehende Gutshaus wurde auf den Grundmauern eines im 30jährigen Krieges geschleiften Gebäudes errichtet.

1705-1739

Amtmann J. H. Osterloh zu Meinersen kauft Büstedt. Es folgt Konkurs und Zwangsversteigerung. Grundriss

1758

Grundriss

1739-1852

Oberst Martin v. Berghauer ersteht das Rittergut als Meistbietender, es bleibt in der Familie – durch weibliche Erbfolge bis 1852. Letzte Standesherren: v. Plessen. Zum Rittergut gehörten Acker und Grünland, ausgedehnte Wälder zwischen Velpke, Danndorf und Neuhaus mit darin befindlichen Steinbrüchen. Diese bilden die Grundlage für einen gewissen Wohlstand in der Gegend. Die Steinbrüche wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts an die Unternehmer verpachtet, danach zusammen mit den Wäldern verkauft. Haus vor

1852

Haus von 1892

ab 1834

Die v. Stein-v. Hardenbergschen Reformen werden auch im Braunschweigischen Land eingeführt. Durch den Wegfall der Hand- und Spanndienste, von Zehnten, Haus- und Schutzgeldern, die neben den Bauern auch von Häuslingen (Handwerkern, Steinhauer und Tagelöhnern) an den Gutsherren zu leisten waren, wurde die Bewirtschaftung eines größeren landwirtschaftlichen Betriebes wesentlich schwieriger, besonders auf ärmeren Böden.

1850-1868

Die Durchführung der Separationen: Flurneuordnung, Anlage eines neuen Straßen-, Wege- und Entwässerungssystems erfolgte.

ab 1852

Das Ende der Feudalzeit: Nach kurzer Pachtzeit kauft der erste Bürgerliche, Herr Nolte, das nur noch auf Büstedt beschränkte Rittergut und verkaufte es bald wieder. Sein Nachfolger Audorf übernimmt zunächst alles, beschränkt sich aber später auf die zum Gute gehörende Mühle und deren Landzubehör von ca. 15 ha. Der größte Teil, das eigentliche Gut, wird getrennt verkauft und wechselt bis 1896 häufig den Eigentümer. Es entstehen zwei getrennte Betriebe in Büstedt.

1896

Nachdem ein Herr Rintelmann unter Hinterlassenschaft erheblicher Schulden unauffindbar verschwunden ist, erwirbt Paul Rimpau aus Kunrau das Rittergut Büstedt. Paul Rimpau ist ein Sohn des durch die Entwicklung der „Moordammkultur“ im Drömling bekannt gewordenen Theodor Hermann Rimpau.

Er lässt gleich nach der Übernahme des Gutes nach gründlichem Aufmessen ein Drainagesystem anlegen, das aufgrund seiner sehr guten Ausführung bis heute gut funktioniert. Rimpau investiert in aufwendige Um- und Neubauten.

Foto: Getreideernte in Büstedt

1914

Die Bezeichnung „Rittergut“ wurde wegen der fehlenden Größe des Betriebes entzogen.

1927

Emmy Beseler aus Kunrau kauft nach dem Tode ihres Onkels Paul Rimpau von dessen Witwe Marie Rimpau das Gut Büstedt.

Foto: Familie Theodor und Emmy Schwartzkopff

1928

Theodor Schwartzkopff heiratet Emmy Beseler. Aus dieser Ehe gehen 7 Kinder hervor.

1930-1939

Eine Umstrukturierung des landwirtschaftlichen Betriebes wird vorgenommen.

Vorhandene Zugkräfte sind: 6 Pferde und 2-4 Zugochsen, kein Schlepper.

April 1945

Amerikanische Soldaten nutzen die Scheune als Gefangenenlager.

Mai 1945

Das Kriegsende brachte wegen der vor der Tür liegenden Zonengrenze eine große Unruhe und eine große Zahl an Flüchtlingen mit sich, von denen einige auch in Büstedt geblieben sind. 70 davon wurden alleine im Gutshaus untergebracht und wurden auch vom Betrieb versorgt.

Durch den Aufbau des VW Werkes mit starkem Arbeitskräftebedarf verließen viele Landarbeiter die landwirtschaftlichen Betriebe in der Umgebung. Dadurch kam eine Beschleunigung des Strukturwandels: die Tierhaltung wurde eingeschränkt bzw. spezialisiert und Gemüse für die Fabrik und den Wochenmarkt angebaut.

1946

Der erste Schlepper wurde gekauft: Ein Hanomag eisenbereift mit Benzinanlasser und Handkurbel zum Andrehen (auf 6 km 12I Diesel).

ab 1949

Grenzanlage bei Büstedt
Grenzanlage bei Büstedt 1949

1958

Erster Hühnerstall im Garten und damit der Beginn des Eierverkaufs auf dem Hof sowie der Verkaufstouren in Wolfsburg und Umgebung.

1959-1984

Ständige Erweiterung der Hühnerhaltung.

1961-1967

1961: Die Schweine- und Kuhhaltung wurde komplett beendet.

1967: Die Übernahme des Betriebes durch Theodor Hermann Schwartzkopff (Sohn von Emmy und Theodor) fand statt.

1967: In diesem Jahr fand die Heirat von Theodor Hermann Schwartzkopff mit Ilse Harms statt. Aus dieser Ehe gingen 4 Kinder hervor.

1989

ie Öffnung der innerdeutschen Grenze zwischen Oebisfelde und Büstedt.

1993-1996

1993: Eine Ackerpachtung in Kunrau von der BVVG von ehemaligen Flächen der Familie Beseler (1945 im Zuge der sog. „Bodenreform“
enteignet)wurde möglich.

1994: Die Übernahme des Betriebes durch die Söhne Tilmann Christian und Friedrich Wilhelm Schwartzkopff.

1996: Ein Neubau der Maschinenhalle auf dem Hof. (Die alte Fachwerkscheune brach bei einem Sturm zusammen)

1989

2007: Heirat von Tilmann Schwartzkopff und Bianca Ploke. 2 Kinder.

2009: Die Hühnerhaltung auf dem Hof wird eingestellt.

2012: Der Bau einer gemeinschaftlichen Biogasanlage mit mehreren Beteiligten. Im Gutshaus und in weiteren  Wohngebäuden wird die Abwärme genutzt.

2016: Die Übernahme des mobilen Hofladens von Familie Lange aus Zicherie erfolgte. Der Verkauf von eigenen und regionalen Produkten in Wolfsburg und Umgebung wurde erweitert.

bis heute

wird das Gut als Familienbetrieb landwirtschaftlich genutzt.

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